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Das Kinderbett

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Das Kinderbett

Beitrag  Nicky am Mo Jul 27, 2009 3:31 pm

Titel: Das Kinderbett
Autor: Nicky oder auch Nicole auf manchen Seiten auch Elmo^^
Teil der Serie: Pre-Series
Complete/Incomplete: complete

Pairings: keine
Rating (FSK): 6 Jahre
Genre: Family

Summary: Marys POV. Noch einen Monat bis zur Geburt und das Kinderbett muss noch aufgebaut werden. John hat einige Probleme damit, nur gut, dass Dean in der Nähe ist. (ACHTUNG: Ein Spoiler Staffel 4)

Disclaimer: Ich habe keinerlei Rechte an den Charakteren oder Orten und ich verdiene auch kein Geld mit dieser Geschichte.

AN: Dean ist vier Jahre alt und Sam noch nicht geboren.

--------

Ein weiteres Hämmern, gefolgt von noch einem Fluchen.
Ich konnte nicht anders und musste lächeln, er war einfach unverbesserlich “John, mein Schatz, könntest du bitte auf deinen Wortschatz achten, wir haben hier Kinder die zuhören.”, sagte ich, während ich einen Seitenblick zu meinem kleinen, vierjährigen Engel herüberwarf.
John brummte etwas, das ich nicht verstand und wandt sich wieder seiner Arbeit zu.

Plötzlich spürte ich, wie mich jemand an meinem Bein antippte “Mummy, ich wollte dir nur mal sagen, ich bin kein Kind mehr. Ich bin jetzt ein großer Bruder.”
Wieder konnte ich nicht anders und ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus “Ich weiß, mein Schatz.”, sagte ich, während ich überlegte, wie ich mich da wieder herausreden konnte “Du bist kein Kind mehr, aber dein kleiner Bruder schon.”
“Aber Mum, er ist doch noch in deinem Bauch.”, versuchte er mich zu belehren, was mein Lächeln noch breiter werden ließ “Ja schon, aber hören kann er uns trotzdem.” Deans Augen wurden groß vor Erstaunen. Ich liebte es meinen blonden Engel so zu sehen.
Seit ich schwanger war stellte Dean eine Frage nach der anderen. Er wollte alles wissen und John war das ganze manchmal mehr als unangenehm. Aber ich fand es toll und vor allem sah ich meinen beiden Männern gerne dabei zu, wie sie sich darüber unterhielten, wie Dean es schaffte seinen Vater rot anlaufen zu lassen, wie sich Schweißperlen auf seiner Stirn bildeten, je mehr Fragen der kleine stellte. Es war einfach ein herrliches Bild und es rief mir immer wieder ins Bewusstsein, wie viel Glück ich doch mit meinen Jungs hatte.

Und schon in einem Monat würde dieses Glück vollkommen perfekt sein, denn dann würde der kleine Krümel in meinem Bauch endlich auf die Welt kommen.
“Verdammt, dieses blöde Mistding.”, damit wurde ich plötzlich aus meinen Gedanken gerissen und langsam reichte es “John Winchester.”, begann ich wütend und zwang ihn somit dazu mich anzusehen “Wenn ich noch jetzt noch einmal höre, dass du so fluchst, als wärest du noch bei den Mariens, dann schwöre ich dir, schläfst du heute Abend auf der Couch.”
“Ich hasse Hormone.”, brummte er nur leise zur Antwort, sodass er sich einen weiteren bösen Blick von mir einfing “Bitte was hast du gesagt?”
“Ich sagte, dass ich hier noch verrückt werde, weil dieses...Bett nicht so möchte, wie ich.”, entgegnete er nun mit einem gespielten Lächeln auf den Lippen, das mich zum Schmunzeln brachte.
Der große John Winchester konnte ein einfaches Kinderbett nicht zusammenbauen. Wahrscheinlich hatte er den Aufbau des Kinderzimmers deswegen bis heute aufgeschoben. Aber das war mir egal, er hatte es versprochen und mit meinem Bauch konnte ich ihm nicht viel helfen.

Aber da war ja noch jemand und dieser gesellte sich nun zu seinem Vater und schaute sich das Bett, dass mittlerweile seit einer halben Stunde in seinen Einzelteilen auf dem Boden verteilt lag, an “Daddy, du musst die Sachen erst einmal ordnen und dann weißt du auch, was wohin kommt.”, sagte Dean und machte sich sogleich an die Arbeit. Aus ihm würde mal ein richtiger Handwerker werden.
John brummte mal wieder irgendetwas vor sich hin, begann dann aber schließlich doch unserem Sohn zu helfen.
Ich beobachtete meine beiden Männer noch ein wenig. John war ein toller Vater und er unternahm in seiner Freizeit viel mit unserem Sohn. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, aber seit der Geburt von Dean liebte ich meinen Mann noch mehr als ich es sowieso schon getan hatte.
Er war so liebevoll, so einfühlsam und auch wenn er es nicht aussprach, wusste ich doch, dass er für unsere Familie, ohne mit der Wimper zu zucken, sein Leben geben würde.
Und auch, wenn uns in den letzte vier Jahren niemals etwas gefehlt hatte, so war unser Glück doch erst jetzt komplett. Jetzt, wo wir ein zweites Kind bekamen.

Mit einem Lächeln auf den Lippen machte ich mich schließlich auf den Weg nach unten. Ich wollte meinen beiden Jungs ein wenig Zeit für sich geben. Es gab Sachen, die nur für die beiden bestimmt waren und bei denen ich nichts zu suchen hatte.
Also ging ich in die Küche und begann meinen Arbeitern eine kleine Stärkung vorzubereiten.

Genau diese Momente, in denen meine Männer zusammen beschäftigt waren und ich allein etwas im Haus machte, waren es, in denen ich immer wieder darüber nachdachte, wie viel Glück ich doch hatte.
Mein Leben war nicht immer so harmonisch gewesen, wie jetzt. Ich war aufgewachsen, wie eine Kriegerin. Mein Vater hatte mir alles über die Jagd nach Dämonen, Geistern und anderen Kreaturen beigebracht. Es gab Zeiten, in denen ich dies Spannend gefunden hatte und sogar Spaß daran hatte, aber irgendwann hatte ich realisiert, wie viel mich dieses Leben kostete.
Ein Leben auf der Jagt nach dem Übernatürlichen bedeutete alles aufzugeben, einschließlich sich selbst.
Und trotzdem hatte ich niemals darüber nachgedacht dieses Leben aufzugeben, bis John in mein Leben trat. Ich hatte vorher niemals daran geglaubt, aber ich hatte mich auf den ersten Blick in ihn verliebt und im selben Moment war mir auch klargeworden, dass ich dieses Leben aufgeben und mit ihm ein neues anfangen würde.
John hatte keine Ahnung von diesem Teil meiner Vergangenheit und ich wollte auch, dass er es niemals erfährt. Er war ein wunderbarer Mann und er hatte es einfach nicht verdient, dass sein Weltbild, sein gesamtes Leben und alles an was er glaubte so auf den Kopf gestellt würde.
Und somit wusste er auch nicht, wie ernst ich es doch meinte, wenn ich zu ihm sagte, dass er mich gerettet hatte.

Plötzlich hörte ich einen dumpfen Knall von oben, gefolgt von einem “Au, verdammt.” meines Mannes und einem lauten Lachen meines Engels.
Ich hatte mittlerweile die Sandwiches fertig und legte sie auf ein Tablett, dann stellte ich noch eine Flasche Limonade und zwei Becher hinzu.
Auf dem Weg nach oben bekam ich nicht viel mit, da ich damit beschäftigt war das Tablett nicht fallen zu lassen und beziehungsweise das Gleichgewicht zu verlieren. In solchen Situationen sehnte ich mir die Geburt wirklich herbei.

Als ich dann aber an dem neuen Kinderzimmer ankam, war das alles wieder verflogen. Die Szene, die sich vor mir abspielte ließ mich für einen Moment alles vergessen.
Deans Einfall, die Einzelteile des Kinderbettes erst einmal zu sortieren, hatte scheinbar geholfen. In den paar Minuten, in denen ich unten war, waren meine beiden Jungs schon ein gutes Stück vorangekommen.
Aber das war im Moment nur Nebensache. Viel wichtiger war die das Bild, dass meine Männer gerade boten.
John sass auf dem Boden und hielt sich den Fuß, während Dean vor ihm stand und sich den Bauch hielt vor lachen.
“Junger Mann, das ist nicht lustig.”, sagte John und warf Dean einen bösen Blick zu.
Dieser jedoch war nicht besonders beeindruckt davon und lachte noch lauter “Doch Daddy, dass war lustig.”
“Du findest es also lustig, wenn deinem alten Herren der Hammer auf den Fuß fällt.”, entgegnete John, nun selbst amüsiert.
Dean brachte nicht mehr als ein Kopfnicken zustande.
Ein breites Grinsen bildete sich nun auf Johns Gesicht “Na, mal sehen, wie witzig du das hier findest.” und mit diesen Worten hievte er sich auf die Knie, ließ sich nach vorne fallen und riss Dean mit sich zu Boden “Ahh, Daddy.”, schrie mein blonder Engel, bevor er unter seinem Vater vergraben wurde.
Aber John zeigte keine Gnade und kitzelte Dean, sodass dieser noch lauter lachte als zuvor schon.
Ich liebte dieses Geräusch. Dieses fröhliche Lachen, dass alle ansteckte. Hoffentlich würde er diese Fröhlichkeit niemals verlieren.

Nun lagen meine beiden Männer also lachend auf dem Boden. John rollte sich erschöpft von unserem Sohn herunter. Dean robbte etwas näher an seinen Vater heran, kletterte auf seinen Bauch und kuschelte sich an ihn.
Einige Sekunden blieben die beiden einfach, nach Atem ringend, so liegen, scheinbar hatten sie mich noch gar nicht bemerkt.
“Daddy?”, begann Dean plötzlich.
“Was ist, großer?”
Dean schwieg noch einige Sekunden und ich war gespannt, was als nächstes kommen würde, da sein Gesichtszüge plötzlich ernst wurden.
“Wenn ich bald ein großer Bruder bin, können wir dann nicht mehr zusammen spielen?”, mir brach fast das Herz, als ich den Traurigen Ton in seiner Stimme hörte.
John hingegen war einfach vollkommen überrascht “Was? Wie kommst du denn auf so etwas?”
“Na ja, du musst dich doch um das Baby kümmern.”
John packte Dean unter den Armen, hob ihn etwas hoch und setzte sich auf “Okay, Großer, du musst mir jetzt ganz genau zuhören.”, sagte er und sah Dean dabei in die Augen “Ich werde immer Zeit haben mit dir zu spielen. Natürlich werde ich mich auch um das Baby kümmern müssen, aber das bedeutet nicht, dass ich keine Zeit mehr für dich haben werde. Ich hab dich unendlich Lieb und ich werde auch dienen Bruder oder deine Schwester unendlich lieb haben. Und weil ich euch so lieb habe werde ich immer Zeit für euch haben.....Und du kannst mir bei dem Baby ja auch helfen.”
Ich konnte Deans Gesicht nicht mehr sehen, da er mit dem Rücken zu mir, auf Johns Schoss sass, aber ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie sich sein Gesicht mit jedem Wort seines Vaters erhellte.
Doch er hatte das Talent mich immer wieder zu überraschen “Daddy, wir sollten das Bett weiter aufbauen.”, damit hatte ich nicht gerechnet.
Und John scheinbar auch nicht “Hast du mich denn gar nicht lieb?”, fragte er, noch immer etwas verblüfft.
Ich konnte regelrecht sehen, wie Dean die Augen verdrehte “Doch Daddy, aber so etwas sagt man doch nicht.”, sagte er, während er aufstand zurück zu dem halbfertigen Bett ging.
“Und wieso nicht.”
Dean drehte sich wieder zu John herum und sah ihn vielsagend an “Na, weil ich ein Mann bin. So etwas sagen doch nur Mädchen.”
John lachte einmal auf “Ach so, ja dann.” und dann fiel sein Blick auf mich. Ein lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus und ich erwiderte dieses.

Und wieder einmal wurde mir klar, wie viel Glück ich doch hatte. Ich hatte meinen perfekten Mann gefunden. Ich hatte noch heute dieses Kribbeln im Bauch, wenn er mich ansah. Er war so warmherzig, liebevoll und einfach ein wunderbarer Vater.
Und dann mein kleiner Engel, der das Talent hatte alle zum lachen zu bringen. Ich wusste, dass er etwas ganz besonderes war und später einmal vielen Menschen helfen würde.
Und dann der kleine Krümel in meinem Bauch. Ich wusste, dass es ein Junge werden würde und auch er würde etwas ganz besonderes sein. Aber vor allem würde er mein Leben, unser Leben perfekt machen.

Ich hatte in meinem Leben viel mehr bekommen, als ich jemals zu hoffen gewagt hatte. Und auch wenn das neue Kinderbett bis zur Geburt vielleicht noch immer nicht fertig sein würde, würde es uns an nichts fehlen.
Wir hatten uns und wir waren glücklich, das war das einzige was zählte.

ENDE


Zuletzt von Nicky am Fr Aug 21, 2009 7:42 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Das Kinderbett

Beitrag  Awfully Toxic am Mo Jul 27, 2009 3:40 pm

Ich liebe diese Geschichte....


Ich hab dich unendlich Lieb und ich werde auch dienen Bruder oder deine Schwester unendlich lieb haben
Ähm, hat Mary John nicht gesagt, dass sie ein Junge erwartet?

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Re: Das Kinderbett

Beitrag  Nicky am Di Jul 28, 2009 11:13 pm

Ich hätte meine Geschichte "Unwetter" vielleicht zuerst posten sollen^^
Mary weiß das es ein Junge wird, aber nur, weil sie es im Gefühl hat. John und sie wollen sich eigentlich überraschen lassen und deswegen weiß John auch nicht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird.

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Re: Das Kinderbett

Beitrag  Emily am Mo Aug 03, 2009 10:10 am

Eins superschöne gelungene Geschichte.
Ist auch mal interessant zu lesen, wie es war, als Dean noch klein und Sam noch nicht auf der Welt war.

Da Saphira ja schon die Frage gestellt hatte und ich die Antwort von Dir gelesen habe, habe ich auch nichts kritikmäßiges mehr
gefunden.
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Re: Das Kinderbett

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