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Die Grotte

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Die Grotte

Beitrag  Awfully Toxic am So Aug 23, 2009 10:05 pm

Titel: Die Grotte
Autor: Saphira
Teil der Serie: Unabhängig
Complete/Incomplete: (inzwischen) Complete

Pairings: Emily und Dean
Rating (FSK): 12
Genre:Mystery
Warning: Es kommt eine ziemlich ekelige Spinne drinnen vor.

Summary (kurzer Auszug zum reinschnuppern):
Emily und Dean machen sich gemeinsam auf in eine Grotte.

Disclaimer (Uheberrecht):
ICh verdiene mit dieser Geschichte kein Geld.


AN (authors note- persönliche Anmerkungs):
Dies ist eine meiner ersten Storys.


-------------------------------------------------------------

Zielstrebig liefen Dean und ich weiter. Dann lag er vor uns, der Eingang zur Grotte, der aus der Nähe betrachtet sehr dem Ohr eines Teufels glich.
Dean schien unsere ganze Mission Spaß zu machen, jedenfalls kaute er noch genüsslich an seinem Kaugummi.
„Kommst du nun mit?“, fragte er mich in die Stille der Nacht hinein.
Nickend gab ich ihm zu verstehen, dass ich meine Meinung nicht geändert hatte.
Mit einem mulmigen Gefühl im Magen übernahm ich die Führung. Dean folgte mir in nur wenigem Meter Abstand.
Gleich hinter dem Eingang lag eine Treppe, die noch tiefer in den Felsen hineinführte.
Zum Glück sonderte der Berg diffuses, türkisfarbenes Licht ab.

Wenigstens hab ich meine Hände frei und kann mich abstützen, wenn ich hinfalle, dachte ich.
Wie im Winter, wenn die Straßen und Gehsteige mit Glatteis bedeckt sind, setzte ich einen Fuß vor den anderen, um auf der rutschigen Treppe nicht hinzufallen.
Wie sollten wir nur hier das Amulett finden, dass laut Dean ruhelose Geister auf direktem Weg in die Hölle schickt?
Ein aussichtloses Unterfangen.

In meinen Gedanken versunken, merkte ich nicht, wie wir bereits die Treppe hinter uns gelassen hatten, die direkt in eine runde Halle mit weiteren Zugängen überging.
„Emily!!!“, brüllte Dean.
Noch im Laufen drehte ich mich zu ihm um. Dabei stolperte ich über eine der vielen Erhöhung im felsigen Boden.
Zu spät. Mit dem Rücken voraus stürzte ich.
Hinein ins Spinnennetz, welches den runden Raum in der Mitte in 2 Hälften unterteilte.


Ich zappelte. Versuchte mich zu befreien. Doch die klebrigen Fäden ließen mich nicht mehr los. All meine Bemühungen waren hoffnungslos. Mein Gewackel würde nur die Spinne anlocken. Anhand dieses Netzes, das vom Boden bis zur Decke reichte, konnte ihr Erschaffer nicht gerade winzig sein.
Und dann war das Tier auch schon da.
Es hatte die ganze Zeit in einem Nebengang auf seine Beute, auf mich gelauert.
Das einzigste, was ich jetzt noch tun konnte, war Dean zu warnen, damit wenigstens er aus dieser Sache lebend herauskommt:

„Dean, hinter dir! Die Spinne!“

Im Bruchteil nur weniger Sekunden zog er seine Pistole und zielte auf das Paar toter Augen, das aus dem türkisen Licht bizarr herausstach. Noch bevor er abdrücken konnte, schlug dieses Monster mit ihrem haarigen Vorderbein nach Dean und katapultierte ihn an die gegenüber liegende Wand, wo er regungslos liegen blieb.

Abgesehen davon, dass das Tier so groß wie ein Elefant war, lugten aus ihrem Mund zwei Zähne hervor, die so spitz wie Dolche waren.
Eine Vampirspinne. Mir bleibt auch nichts erspart.
Einst wusste ich: Wenn ich hier lebendig herauskommen , fass ich nie wieder auch nur einen Weberknecht an.
Oh Gott. Sie kam immer näher. Diese rubinroten Augen. Und an den Zähnen klebte noch das Blut von ihrer letzten Mahlzeit...
Ich schloss die Augen, öffnete sie allerdings sofort wieder.
Ich wollte sehen, wenn dieses Biest mich verspeiste.

Direkt vor mir blieb sie stehen. So nah, dass ich ihren faulenden Atem riechen konnte.
Hätte ich zum Abendessen etwas gegessen, hätte ich der Spinne nun sicherlich in ihr ekelhaftes Netz gekotzt.
Noch während dieses Gedankens, beugte sie sich zu mir herab und packte mich.

Nur noch im Unterbewusstsein realisierte ich, dass die Spinne hochhob.
Ich fühlte mich, wie ein Fischerboot in einem Orkan, als sie mich zurück in den Gang schleppte, aus dem sie gekommen war.
Dean, hol mich hier raus, rief ich im Stillen nach meinem Freund.

Viele Monster, egal ob Dschinn oder Vampire fanden gefallend daran, ihre Beute vor dem Verzehr zu quälen. Ob dies das Aroma des Opfers verstärkt?
Ich wusste es nicht und eigentlich war mir das auch völlig egal.
Hauptsache die Spinne verschlingt mich schnell, damit ich nicht mitansehen musste, wie ich Stück für Stück im Rachen dieser Vampirspinne verschwinde.
Allein der Gedanke daran, machte mich krank.

Nach einer Ewigkeit ließ sie mich los. Noch bevor ich aufschreien konnte, landete ich zu meiner Verwunderung sanft auf dem Boden. Dann erst wurde mir klar, wo sie mich hingeschleppt hatte: In ihr Nest, das aus feinen Knochen bestand und mit Haaren ausgepolstert war.

5 blutrot glänzende Eier, so groß wie ausgewachsene Kühe, umzingelten mich wie eine Burgmauer.
Also hatte mich die Spinne nicht für ihr eigenes Mittagessen auserkoren, sondern als Imbiss für ihren ekelhaften Nachwuchs.
Widerlich. Ich muss hier raus, sonst fall ich um.
Doch der Ausgang war versperrt. Die Spinne blockierte weiterhin den Weg nach draußen.
Ich blickte mich um, in der Hoffnung einen wenn auch nur winzigen Hinterausgang für mich zu finden.
Hinter mir stand ein weiters Ei. Allerdings verbreitete es einen angenehmen, rötlichen Schimmer und war im vergleich zu den anderen nur so groß wie eine Hauskatze.
Mein Bauchgefühl verriet mir, dass mit diesem Ei etwas nicht stimmte und ich sollte auch recht behalten.
Ich musste sofort hier raus.
Aber was, wenn die Babyspinne kurz vorm ausschlüpfen stand. Nein, das kann nicht sein, redete ich mir Mut zu, sonst würde das Ei sich bewegen.
Erst als ich näher an das Ei hernatrat, konnte ich sehen, dass das Ei gar keins war. Das rote Glimmen war eine Art Hülle in der sich etwas kleines, schwarzes zu befinden schien.

Awfully Toxic
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Re: Die Grotte

Beitrag  Awfully Toxic am So Aug 23, 2009 10:07 pm

Vielleicht funktioniert es.
Wie lautet doch ein altes Sprichwort: Probieren geht über studieren.

Mit geballter Faust schlug ich direkt durch die rote Hülle. Mit zitternder Hand nahm ich den kleinen, eiförmigen Gegenstand heraus. Bei genauerem Betrachten fiel mir ein kleiner Schlitz auf der Unterseite auf. Vorsichtig drücke ich mit dem Zeigefinger meiner linken Hand auf die Vertiefung. Mit einem fast lautlosen Klick sprang das etwas auf.
Eine Dose.
Und in dieser Dose lag das Amulett, welches Dean und ich so lange gesucht hatten.

Es passte genau auf Deans Beschreibung, die er im Tagebuch seines Vaters gefunden hatte:

Bernsteinfarbene Fassung in Form eines Pentagramms und in der Mitte ein kreuzförmiger, blutroter Rubin.
Ich konnte mein Glück kaum fassen. Doch meine Euphorie wurde abrupt sofort von einer Stimme unterbrochen.

„Wie leichtsinnig vor dir! Warst du wirklich so naiv zu glauben, dass du einfach hierher kommen, mein Amulett stehlen und dann ungeschoren wieder verschwinden kannst?
Ist dir nie der Gedanke gekommen, dass dein Handeln einen hohen Preis fordern könnte?“

Nach einer kurzen Kunstpause fügte die weibliche, körperlose Stimme hinzu:
„Es gibt kein Zurück! Du bist mein und ich werde frei sein!“

Mit dem Verstummen der Stimme verschwand auch das türkisfarbene Licht. Es war stockdunkel.

Dann, eine Explosion nicht weit von mir entfernt.
Die Spinne. Wie konnte ich sie nur aus den Augen lassen.
Wie in Zeitraffer lösten sich die Überreste der Spinne in dichte, silbern glänzende Nebelschwaden auf.
Mit einer furchteinflößenden Geschwindigkeit formten sie sich schließlich zu einer jungen Frau:

„Endlich, dieser Spinnenkörper war einfach zu eng.
Oh, Emily ich bin dir so dankbar für deinen Leichtsinn.
Gib mir das Amulett, bevor du noch größeren Schaden anrichtest.“

„Niemals!“

„Gut! Emily, dein Wille geschehe! Doch vergiss nicht, dass das Leben deines Freundes von deiner Entscheidung abhängt.“

Dann war ich nicht mehr Herr meines eigenen Kopfes. Diese Frau, deren Namen ich noch nicht einmal kannte, ließ mich meine schrecklichsten Albträume durchleben:

Ich sah mich in meinem eigenen Sarg liegen und wie ich bei lebendigem Leib beerdigt wurde.
Doch es kam noch schlimmer:

Ich sah meinen Freund, Dean, wie dieser gefesselt in einer zu kleinen Zelle saß.
Sein ganzer Körper war mit blutigen Striemen übersäht, die sich schon zu entzünden begannen.
Er blickte mich an, als wollte er mir sagen:
Emily, das ist alles deine Schuld. Tu endlich was man dir sagt.

„Nimm mich, aber lass Dean in Ruhe!“, schrie ich so laut ich konnte.
Mit diesem Satz unterschrieb ich mein eigenes Todesurteil, doch es war mir egal.

„Gut, gib mir das Amulett, dann lass ich dich und deinen widerwärtigen Freund in Ruhe!“
Das würde sie nicht tun, da war ich mir sicher- aber hatte ich eine andere Wahl, als ihr zu gehorchen?


„Erinyen, endlich lern ich dich auch mal kennen!“
Dann ertönte ein Pistolenschuss, der die ganze Grotte zum Beben brachte.
Mit einem markerschütternden Greischen löste sich Erinyen auf und tauchte die Halle in ein silbernes Licht.

„Emily, es ist noch nicht vorbei. Ich hab sie nur wütend gemacht. Verschwind sofort von hier!“

Mit zusammengekniffenen Augen wand ich mich in die Richtung, aus der die vertraute Stimme kam.
Dean.
Den Stein, der mir gerade vom Herzen fiel, war nicht zu überhören.
Er lebte.
Zwar war er vom Haaransatz bis zu den Schuhen mit Dreck verschmiert und seine Wange zeichneten übel aussehende Abschürfungen, aber das war egal:
Er war hier- um mich zu retten.

Inmitten des silbernen Lichtes sah er aus wie ein Engel.
Wie mein ganz persönlicher Schutzengel.

Mit einer raschen Handbewegung ließ ich das Amulett in meine Jackentasche gleiten.
Fast hätte ich Dean umgeworfen, so stürmisch fiel ich ihm um den Hals.
Auch wenn er es niemals zugeben würde, schien er auch erleichtert zu sein, dass mir nichts passiert war.

„Woher kanntest du ihren Namen?“, fragte ich atemlos.
„Er stand in Dads Tagebuch. Ich zitiere:
Die mächtigste Furie, auch Erinyen genannt, ist eine Rachegöttin.
Einer Legende nach schuf sie ein Amulett, das ruhelose Geister zurück in die Hölle schickt.
Als sie es gegen ihre Schwester Alekto anwenden wollte, wurde sie von Megaira, der neidischsten aller Furien, überrascht und in den Körper einer Spinne verbannt.
Seitdem gilt das Amulett als verschollen.“


Und noch im gleichen Atemzug fügte er hinzu:

„Emily, verschwinde von hier. Ich kann nicht gegen sie kämpfen, wenn du nicht in Sicherheit bist.“
„Dean, du musst sie nicht besiegen, wir haben das Amulett. Das ist mehr als genug.“
„Ich mach keine halben Sachen und jetzt verschwinde von hier. Sofort!“
„Nein, Dean, ich werde dich hier nicht allein lassen.“
„Emily. Ich hab nein gesagt.“

Um seinen Worten noch mehr Nachdruck zu verleihen, zog er seinen Colt aus der Tasche.
Mit 2 Waffen in der Hand- den Colt in der rechten und in der linken seine geliebte 45-Pistole- schritt er in die Mitte des Raumes. Bereit zum Gefecht.

Ich wusste: Wenn Dean eine Waffe in der Hand hatte, wurde er von einem Moment auf den anderen eine völlig andere Person und es war besster, wenn man ihn dann allein ließ.
Ohne ein Wort des Abschieds verließ ich ihn.

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Re: Die Grotte

Beitrag  Awfully Toxic am So Aug 23, 2009 10:07 pm

Ich rannte, immer weiter.
Doch so schnell ich auch laufen mochte, mein schlechtes Gewissen, das wie mir ein Fels in meinem Magen lag, konnte ich nicht hinter mir lassen.

Du hast Dean ohne auch nur mit den Wimpern zu zucken dem Tod ausgeliefert. Hast du denn gar keine Schuldgefühle. Du bist so egoistisch. Rennst von der Gefahr weg, wie eine Antilope vor einem Löwen.

Stopp! Ich konnte nicht weiter. Würde Dean sterben, könnte ich mir das niemals verzeihen.

Meine Entscheidung war gefallen. Ich würde zurückkehren. Zurück zum Kampfplatz, doch ich würde mich verborgen halten. Solange bis Dean mich brauchen würde…


Meine Lungen brannte wie Feuer und von meinen Waden war nur noch ein schmerzender Haufen an Muskelmasse übrig. Doch der Anblick, der sich mir jetzt bot, zerrieß mich innerlich:
Dean, wie er mit schmerzverzerrtem Gesicht vor dieser Furie im Dreck lag.
Ich war zu spät gekommen…
Wie sollte ich diese Furie nur erledigen, wenn nicht einmal Dean sie zur Strecke bringen konnte?

Vielleicht konnte ich… Hoffentlich würde es funktionieren…
Jetzt!!! Ich hatte nur diesen einen Versuch.

Todesmutig verließ ich meine Deckung. Den Überraschungseffekt hatte ich auf meiner Seite. Es konnte klappen…

Es hatte geklappt. Die Furie war auf mich aufmerksam geworden.
Endlich ließ sie von Dean ab, der sich im nächsten Augenblick schon wieder aufgerappelt hatte.

Anmutig wie eine Raubkatze schwebte sie auf mich zu.
Wenn Blicke töten könnten…

„Emily, für dich gibt es kein Entkommen mehr, ewige Verdammnis wartet auf dich…“

„Sprichst du gerade von dir selbst, Erinyen?“
Dann schoss Dean.


Als ich später noch einmal an jenes Erlebnis dachte, musst ich mir eingestehen, dass ich mir den Tod einer Furie eigentlich um einiges spektakulärer vorgestellt hatte:

Erinyen löste sich einfach nur in Luft auf.
Und mit ihr verschwand auch das Amulett, wie ich allerdings erst später feststellen sollte.

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Re: Die Grotte

Beitrag  Emily am Mo Aug 24, 2009 1:50 pm

Weiter lesen wollen... very happy
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Re: Die Grotte

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